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Transitionsberatung – Erwachsenwerden in der Kinderklinik

Jährlich werden rund 200 Jugendliche im Alter von ca. 15 bis 21 Jahren durch eine Transitionsberaterin bei ihrem Übergang zur Erwachsenenmedizin gezielt unterstützt und begleitet. Neben medizinischen Belangen geht es in der Transition auch um psychosoziale, schulische und berufliche Themen. Für junge Menschen mit einer chronischen Erkrankung bedeutet Erwachsenwerden, die Krankheit in ihr Selbstbild zu integrieren und schrittweise mehr Eigenverantwortung zu übernehmen, beispielsweise indem man sich eigenständig um Arzttermine, Rezepte und Therapien kümmert. Zu den Entwicklungsaufgaben gehört auch die berufliche Identitätsfindung. Die Transitionsberatung bietet diesbezüglich Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Fragen wie „Welche Ausbildung ist für mich mit meiner Erkrankung geeignet?“ oder „Soll ich meine Erkrankung in einer Bewerbung angeben?“ werden gemeinsam mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie im Team mit Kollegen aus anderen Behandlungsbereichen erörtert. Im Rahmen des Coachings werden auch Hilfestellungen bei der Beantragung von Nachteilsausgleichen gegeben, wenn beispielsweise Studierende durch akute Krankheitsphasen längere Fehlzeiten im Semester haben und dadurch die Regelstudienzeit überschritten wird.

Die Transitionsberatung wird von der Stiftung COURAGE durch die anteilige Finanzierung der Personalkosten gefördert.